Teamwork Tennis Academy

Teamwork Tennis Academy

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Vorwort

Liebe Eltern,

in den vergangenen Jahren haben sich viele unserer Kinder und Jugendlichen im Tennis hervorragend entwickelt. Als wir das Training beim
TC Blau-Schwarz Düsseldorf übernommen haben, nahmen zwei Kinder am Bezirkstraining teil und es gab nur wenige Jugendmannschaften.

Bereits im Jahr 2023 waren fünf unserer Kinder im Bezirkstraining und wir konnten insgesamt zwölf Jugendmannschaften melden.

Doch diese Zahlen erzählen nur einen kleinen Teil unserer Geschichte.

Viel wichtiger ist für uns, was sich dahinter entwickelt hat: Wir haben bei den Mädchen und Jungen einen starken
eigenen Nachwuchs aufgebaut und damit sehr gute Perspektiven, Spielerinnen und Spieler langfristig aus unserer eigenen Jugend bis in die Damen- und Herrenmannschaften zu entwickeln.

Genau das ist eines unserer großen Ziele:
Kinder sollen bei uns mit Freude Tennis lernen, sich sportlich und persönlich entwickeln und möglichst über viele Jahre gemeinsam in unserem Verein groß werden.

Das können wir nur gemeinsam erreichen.
Denn die Entwicklung eines jungen Tennisspielers ist ein langer Weg. Auf diesem Weg spielen nicht nur die Kinder und Trainer eine wichtige Rolle, sondern ganz besonders auch
Sie als Eltern.

Deshalb möchte ich mir mit unserer Eltern-Info
„on the line“ bewusst Zeit nehmen, Ihnen mehr über die langfristige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Tennis zu vermitteln und gleichzeitig erklären, welche unterschiedlichen Aufgaben Kinder, Eltern und Trainer auf diesem gemeinsamen Weg haben.

„on the line“ No. 1 – Die Rolle der Tenniseltern

In unserer ersten Ausgabe beschäftigen wir uns ganz bewusst mit Ihnen als Eltern und Ihrer Rolle als Tenniseltern.
Wie viel Unterstützung braucht mein Kind? Wann sollte ich mich einbringen und wann besser zurückhalten? Wie gehe ich mit Siegen und Niederlagen um? Welche Erwartungen sind sinnvoll? Und wie können Eltern und Trainer gemeinsam ein Umfeld schaffen, in dem sich ein Kind bestmöglich entwickeln kann?

Sicherlich werden nach dieser ersten Ausgabe weitere Fragen entstehen – und genau das ist auch gewünscht. Denn gute Nachwuchsarbeit lebt von
Information, Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen.

In den folgenden Ausgaben möchten wir deshalb unter anderem auf Fragen eingehen wie:
  • Was passiert, wenn mein Kind wächst und sich körperlich verändert? Welche Auswirkungen hat das auf seine sportliche und tennisspezifische Entwicklung?
  • Wie definiere ich Erfolg für mein Kind?
  • Wie können Eltern den Trainer unterstützen und gemeinsam mit ihm eine gute Lern- und Entwicklungsumgebung schaffen?
  • Wie viele Trainingseinheiten und wie viel zusätzliche Übungszeit braucht mein Kind tatsächlich?
  • Welches Trainingsvolumen ist in den unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsphasen sinnvoll?
  • Was trainiert der Trainer – wann, wie und warum?
  • Wie lassen sich Training, Turniere, Schule, andere sportliche Aktivitäten und notwendige Erholungsphasen miteinander vereinbaren?
  • Welche Turniere sind für mein Kind geeignet und wie viele sollte es seinem Alter und Entwicklungsstand entsprechend spielen?
  • Wie sollte ich als Mutter oder Vater auf Erfolg und Misserfolg, Sieg und Niederlage reagieren?
Und natürlich werden noch viele weitere Fragen hinzukommen.

Wir möchten Ihnen dabei keine perfekte Anleitung für „richtige Tenniseltern“ geben. Jedes Kind ist anders, jede Familie ist anders und auch jede sportliche Entwicklung verläuft individuell.

Wir möchten vielmehr
informieren, Erfahrungen weitergeben, zum Nachdenken anregen und miteinander ins Gespräch kommen.

Denn am Ende verfolgen wir alle dasselbe Ziel:
Wir möchten unseren Kindern ein Umfeld bieten, in dem sie mit Freude Tennis spielen, Freundschaften entwickeln, Herausforderungen meistern und sich sportlich wie persönlich bestmöglich entfalten können.

Dafür brauchen wir einander.
Kinder, Eltern und Trainer – gemeinsam als Team.

und los geht's

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Eltern verfolgen alle dieselben Ziele, oder?

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Was sollten die Hauptziele eines Elternteils sein ?

Allgemein:
  • - Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit.
  • - Vorbereitung der Kinder auf das Leben als produktive Erwachsene und Vermittlung kultureller Werte.
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Kann Tennis dazu beitragen?
Tennis kann mehr …
Tennis ist weit mehr als das Erlernen von Vorhand, Rückhand und Aufschlag. Gerade für Kinder und Jugendliche kann der Sport wertvolle Erfahrungen vermitteln, die weit über den Tennisplatz hinausgehen.
Ein Tennismatch stellt junge Spieler immer wieder vor neue Herausforderungen:
Wie gehe ich mit einem Fehler um? Wie reagiere ich auf eine Niederlage? Was mache ich, wenn ich nervös werde? Kann ich mich nach einem verlorenen Punkt wieder konzentrieren? Und wie verhalte ich mich, wenn es einmal nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe?
Genau darin liegt eine der großen Stärken unseres Sports.

Lektionen fürs Leben
Im Tennis lernen Kinder und Jugendliche, Entscheidungen selbst zu treffen und Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Während eines Matches können ihnen weder Eltern noch Trainer jeden nächsten Schritt abnehmen.
Sie lernen mit der Zeit:
  • mit Erfolg und Niederlagen umzugehen
  • nach Fehlern wieder nach vorne zu schauen
  • Eigenverantwortung zu übernehmen
  • sich Ziele zu setzen und diese konsequent zu verfolgen
  • Geduld und Durchhaltevermögen zu entwickeln
  • mit Nervosität und Druck besser umzugehen
  • Entscheidungen selbstständig zu treffen
  • den Gegner und die Regeln zu respektieren
  • fair zu gewinnen – und auch fair zu verlieren
  • an sich selbst und die eigenen Fähigkeiten zu glauben

Mentale Stärke entwickelt sich
Mentale Stärke bedeutet für uns nicht, keine Emotionen zu zeigen. Freude, Enttäuschung, Nervosität und manchmal auch Frustration gehören zum Sport dazu.
Entscheidend ist vielmehr,
wie ein junger Mensch lernt, mit diesen Emotionen umzugehen.
Trainer und Eltern können Kinder dabei unterstützen, geeignete Strategien zu entwickeln. Aber die Erfahrung selbst macht letztendlich das Kind – Punkt für Punkt, Match für Match.
Genau deshalb kann Tennis einen wertvollen Beitrag zur persönlichen Entwicklung leisten.

Auf dem Platz lernen – fürs Leben mitnehmen
Nicht jedes Kind wird später Leistungssportler. Das muss auch nicht unser Ziel sein.
Wenn ein junger Mensch durch Tennis lernt,
Verantwortung zu übernehmen, mit Rückschlägen umzugehen, an sich zu glauben, respektvoll mit anderen umzugehen und nach einer Niederlage wieder aufzustehen, dann hat Tennis etwas vermittelt, das weit über das sportliche Ergebnis hinausgeht.

Denn Tennis entwickelt nicht nur Spielerinnen und Spieler – Tennis kann auch Persönlichkeiten stärken.

Weiter Vorteile: Fitness und Kardiovaskuläre Gesundheit, stärkere Knochen und Muskeln, verbesserte Immunität, bessere Koordination, erhöhte Kognition und Gehirnleistung, mehr Konzentration, Emotionale Widerstandsfähigkeit und Selbstachtung.
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Tja, Tennis hat's in sich. Jetzt ist es unsere Aufgabe als Team (Elternteil, Trainer und Verein), diese „Lektion fürs Leben“ so zu ermöglichen, dass die Vorteile hervorgerufen werden.

Bitte schaut auf das Foto.

Was seht ihr ?


Ich sehe:

  • Freude

  • Spaß

  • Liebe

  • Vertrauen

  • und Vorbildfunktion.

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Eltern wollen das Beste für ihr Kind.
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Eltern spielen eine wichtige Rolle in der sportlichen Entwicklung ihrer Kinder. Gleichzeitig ist es völlig verständlich, dass gerade im Tennissport viele Fragen und Unsicherheiten entstehen.

Nicht alle Eltern kennen den Tennissport, seine Strukturen oder die unterschiedlichen Entwicklungsphasen eines jungen Spielers von Anfang an. Vieles entwickelt sich erst mit der Zeit und durch die Erfahrungen, die Kinder und Eltern gemeinsam sammeln.

Viele Tenniseltern beschäftigen ähnliche Fragen:
  1. Welche Rolle habe ich eigentlich als Tennis-Mutter oder Tennis-Vater?
    Soll ich motivieren, beraten, mich zurückhalten oder manchmal auch kritisch hinterfragen?
  2. Woher bekomme ich verlässliche Informationen?
    Eltern hören unterschiedliche Meinungen von anderen Eltern, Trainern, Bekannten oder finden Informationen in sozialen Medien und Videos. Das kann hilfreich sein – aber auch verunsichern.
  3. Was braucht mein Kind gerade wirklich?
    Kinder entwickeln sich körperlich, sportlich und emotional unterschiedlich. Was für ein Kind richtig ist, muss deshalb nicht automatisch für ein anderes Kind richtig sein.
  4. Eltern wollen das Beste für ihr Kind.
    Sie wünschen sich Freude am Sport, eine gute Entwicklung und natürlich auch Erfolgserlebnisse.
  5. Ist mein Kind im richtigen Trainingsumfeld?
    Eltern möchten darauf vertrauen können, dass Training, Verein, Mannschaft und Turnierplanung zur Entwicklung ihres Kindes passen.
  6. Was ist Aufgabe des Trainers – und was ist meine Aufgabe als Elternteil?
    Vom Trainer wird zu Recht professionelles Training und eine gute Betreuung erwartet. Gleichzeitig ist nicht immer klar, welche wichtige Rolle die Eltern außerhalb des Tennisplatzes spielen.
  7. Wie gehe ich mit Erfolg und Enttäuschung um?
    Eltern möchten ihre Kinder vor Enttäuschungen schützen. Doch auch Niederlagen, Fehler und schwierige Phasen gehören zum Sport und können wichtige Bestandteile der persönlichen Entwicklung sein.
  8. Warum werden bestimmte Entscheidungen getroffen?
    Eltern möchten verstehen, warum ihr Kind beispielsweise einer bestimmten Trainingsgruppe oder Mannschaft zugeordnet wird oder warum bestimmte Trainings- und Turnierentscheidungen getroffen werden.
  9. Wie funktioniert das gesamte Tennissystem?
    Altersklassen, Mannschaften, Turniere, Ranglisten und unterschiedliche Wettbewerbsformen können gerade am Anfang kompliziert erscheinen.


Kommunikation schafft Vertrauen
Viele dieser Fragen haben einen gemeinsamen Kern:
Kommunikation zwischen Eltern, Trainern und Verein.
Wenn Eltern verstehen,
was wir tun, warum wir es tun und welches Ziel wir damit verfolgen, entsteht Vertrauen.
Genauso wichtig ist es, dass Eltern wissen, welche Rolle sie selbst in der Entwicklung ihres Kindes übernehmen können.
Trainer, Verein und Eltern haben dabei unterschiedliche Aufgaben – aber ein gemeinsames Ziel:
Wir möchten, dass Kinder gerne Tennis spielen, sich sportlich und persönlich entwickeln und langfristig Freude an unserem Sport haben.

Fehlt diese Kommunikation, können Unsicherheit und Missverständnisse entstehen. Eltern bekommen möglicherweise das Gefühl, dass für ihr Kind nicht genug getan wird, während Trainer wiederum nicht verstehen, welche Erwartungen oder Sorgen auf Seiten der Eltern bestehen.
Deshalb möchten wir miteinander sprechen und nicht übereinander.

Gute Nachwuchsarbeit entsteht dort, wo Kinder, Eltern und Trainer einander vertrauen und gemeinsam in dieselbe Richtung arbeiten.
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Die Elternperspektive – Tennis gemeinsam erleben.
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Gerade bei Turnieren und Mannschaftsspielen erleben nicht nur die Kinder besondere Emotionen – auch für Eltern können diese Situationen sehr intensiv sein.
Eltern wünschen sich, dass ihr Kind erfolgreich ist, Freude am Tennis hat und sich sportlich weiterentwickelt. Gleichzeitig investieren Familien viel Zeit, Engagement und auch finanzielle Mittel in den Tennissport. Dadurch entstehen ganz automatisch Erwartungen, Sorgen und manchmal auch Druck.

Eltern sagen …
„Wenn mein Kind ein Turnier spielt, bin ich manchmal selbst nervöser als mein Kind. Natürlich wünsche ich mir, dass es erfolgreich ist – schließlich investieren wir gemeinsam viel Zeit und Energie in den Tennissport.“
„Als Eltern fragt man sich immer wieder: Mache ich das Richtige? Unterstütze ich mein Kind genug – oder vielleicht manchmal sogar zu viel?“
„Trainer haben sicherlich manchmal das Gefühl, dass Eltern Druck auf ihre Kinder ausüben. Und ja – das passiert. Auch schon in jungen Altersklassen. Gleichzeitig können aber auch Turniere, Mannschaftsspiele und die Erwartungen, die damit verbunden sind, zusätzlichen Druck erzeugen.“
„Es fällt mir nicht immer leicht, während eines Matches ruhig zu bleiben. Wenn ich sehe, dass mein Kind kämpft oder enttäuscht ist, leide ich automatisch mit. Dabei muss ich mir bewusst machen, dass meine Körpersprache und meine Reaktionen von meinem Kind sehr genau wahrgenommen werden.“
Genau deshalb ist die
Rolle der Eltern ein wichtiger Bestandteil der sportlichen Entwicklung eines Kindes.

Einige Tipps für Tenniseltern
  • Bleiben Sie nach Sieg und Niederlage gleichermaßen unterstützend und zugewandt.
  • Achten Sie während des Matches auf eine ruhige und positive Körpersprache.
  • Vermitteln Sie Ihrem Kind: Deine Leistung entscheidet nicht darüber, wie stolz ich auf dich bin.
  • Lassen Sie nach einem Match zunächst die Emotionen zur Ruhe kommen, bevor Sie das Spiel analysieren.
  • Überlassen Sie die sportliche und taktische Analyse möglichst dem Trainer.
  • Vergleichen Sie Ihr Kind nicht ständig mit anderen Kindern.
  • Sprechen Sie mit anderen Tenniseltern nicht über die Leistung Ihres Kindes, wenn Ihr Kind dadurch zusätzlichen Druck empfinden könnte.
  • Leben Sie Fair Play, Respekt und gutes sportliches Verhalten selbst vor.
  • Denken Sie daran: Kinder orientieren sich häufig stärker an dem, was wir tun, als an dem, was wir sagen.


Die Elternrolle – ein gemeinsames Thema
Die richtige Balance zwischen Unterstützung, Motivation und Loslassen ist nicht immer einfach. Niemand erwartet von Eltern, während eines Matches emotionslos zu sein.
Entscheidend ist vielmehr, dem Kind das Gefühl zu vermitteln:
„Ich bin für dich da – unabhängig davon, ob du heute gewinnst oder verlierst.“
Ein Elternabend oder Workshop zum Thema
„Die Rolle der Eltern im Jugendtennis“ kann dabei helfen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam mit Trainern Wege zu finden, wie wir Kinder bestmöglich unterstützen können – sportlich und persönlich.

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Die Elternperspektive bezogen auf den Trainer

Was dürfen Eltern von einem guten Tennistraining erwarten?
Im Laufe der Jahre begegnen uns immer wieder Fragen und Rückmeldungen von Eltern. Viele davon sind verständlich, denn Eltern investieren Zeit, Vertrauen und Geld in die sportliche Entwicklung ihrer Kinder.
Hier einige typische Elternstimmen:
„Wir bezahlen für das Training – natürlich möchten wir sehen, dass sich unser Kind verbessert.“
Das ist ein verständlicher Wunsch. Ein guter Trainer schafft die Voraussetzungen dafür, dass sich ein Kind technisch, taktisch, körperlich und mental weiterentwickeln kann.
Aber sportliche Entwicklung kann man nicht kaufen – und sie lässt sich auch nicht garantieren.
Training ist immer ein gemeinsamer Prozess.
Der Trainer vermittelt Wissen, schafft geeignete Trainingsbedingungen, korrigiert, motiviert und begleitet. Die Eltern unterstützen und geben Rückhalt. Aber die wichtigste Rolle spielt das Kind selbst: Es muss lernen, ausprobieren, üben, Fehler machen, zuhören und bereit sein, an sich zu arbeiten.
Trainer, Eltern und Kind bilden ein Team – aber die Entwicklung findet beim Kind selbst statt.

„Trainer arbeiten unterschiedlich. Woher weiß ich, was für mein Kind richtig ist?“
Trainer haben unterschiedliche Persönlichkeiten, Erfahrungen und Methoden. Der eine arbeitet vielleicht etwas spielerischer, ein anderer strukturierter oder konsequenter. Entscheidend ist nicht, dass jeder Trainer gleich unterrichtet.
Entscheidend ist, dass hinter dem Training
ein Ziel und ein alters- und entwicklungsgerechtes Konzept stehen.
Ein guter Kinder- und Jugendtrainer sollte technische, taktische, koordinative und mentale Fähigkeiten vermitteln und dabei berücksichtigen, in welcher Entwicklungsphase sich das einzelne Kind befindet.
Und etwas darf dabei niemals fehlen:
Freude und Spaß am Tennis.
Denn Kinder, die gerne trainieren, neugierig bleiben und sich auf ihre Tennisstunde freuen, bringen eine wichtige Voraussetzung für eine langfristige sportliche Entwicklung mit.
Genauso wichtig ist die Kommunikation mit den Eltern. Sie sollten nachvollziehen können,
was trainiert wird, warum bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden und welche Entwicklungsschritte für ihr Kind sinnvoll sind.
„Der Trainer ist während des Trainings ständig mit seinem Handy beschäftigt.“
Hier vertreten wir eine klare Haltung:
Das ist für uns nicht akzeptabel.
Während einer Trainingsstunde gehört die Aufmerksamkeit des Trainers seinen Schülerinnen und Schülern. Beobachten, korrigieren, motivieren und auf die Kinder eingehen – genau dafür ist der Trainer auf dem Platz.
Natürlich kann es Situationen geben, in denen kurz eine wichtige Nachricht geprüft werden muss, beispielsweise während die Kinder Bälle sammeln oder eine kurze Pause haben.
Das sollte jedoch die Ausnahme bleiben.
Unser Anspruch
Eltern dürfen von uns Professionalität, Aufmerksamkeit, Kompetenz, Verlässlichkeit und ein durchdachtes Trainingerwarten.
Gleichzeitig möchten wir vermitteln, dass die Entwicklung eines jungen Tennisspielers eine gemeinsame Aufgabe ist.
Der Trainer kann den Weg zeigen und begleiten. Die Eltern können unterstützen und Vertrauen schenken. Aber gehen muss diesen Weg das Kind selbst.
Und genau dabei möchten wir unsere Spielerinnen und Spieler bestmöglich unterstützen – mit Kompetenz, Geduld und vor allem mit
Freude am Tennis.
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Die Trainerperspektive – wenn Eltern unterstützen wollen
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Auch Trainer erleben im täglichen Training und bei Turnieren immer wieder Situationen, in denen die Erwartungen von Eltern eine wichtige Rolle spielen.
Dabei gilt zunächst:
Fast alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Sie investieren viel Zeit, begleiten ihre Kinder zum Training und zu Turnieren und freuen sich über deren Fortschritte und Erfolge.
Gerade weil Eltern emotional so eng mit ihren Kindern verbunden sind, kann es jedoch manchmal schwierig sein, die richtige Balance zwischen
Unterstützung, Motivation und Erwartung zu finden.

Trainer sagen …
„Manchmal haben wir das Gefühl, dass Eltern sich Erfolg für ihr Kind so sehr wünschen, dass das Ergebnis wichtiger wird als die eigentliche Entwicklung.“
„Viele Eltern wissen sehr genau, wie sie ihr Kind eigentlich unterstützen möchten. Wenn es dann aber bei einem Turnier emotional wird oder eine Niederlage droht, fällt es verständlicherweise nicht immer leicht, diese Haltung beizubehalten.“
„Manchmal entsteht bei Kindern schon sehr früh das Gefühl, unbedingt gewinnen oder bestimmte Erwartungen erfüllen zu müssen. Dann besteht die Gefahr, dass das Ergebnis wichtiger wird als Fair Play, Lernen und die Freude am Spiel.“
„Eltern möchten verständlicherweise wissen, was mit ihrem Kind im Training passiert und warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig braucht der Trainer einen gewissen sportlichen Freiraum, um seine Arbeit professionell ausüben zu können.“

Wenn Erwartungen zu Druck werden
Ehrgeiz und der Wunsch nach Erfolg sind grundsätzlich nichts Negatives. Sie gehören zum Sport.
Problematisch kann es werden, wenn ein Kind das Gefühl entwickelt:
„Ich muss gewinnen, damit Mama oder Papa zufrieden mit mir sind.“
Kinder sollten lernen, gewinnen zu wollen – aber ebenso, dass eine Niederlage kein persönliches Versagen ist.
Fehler, schwierige Matches und Niederlagen gehören zur Entwicklung eines Sportlers genauso dazu wie Siege und Erfolgserlebnisse.

Selbstreflexion gehört für uns alle dazu
Nicht nur Spieler müssen lernen und sich weiterentwickeln.
Auch Trainer und Eltern sollten bereit sein, das eigene Verhalten immer wieder zu hinterfragen.
Als Trainer können wir uns fragen:
Habe ich meinem Spieler heute wirklich geholfen? Habe ich richtig kommuniziert? War meine Erwartung angemessen?
Und Eltern können sich fragen:
Unterstütze ich mein Kind gerade – oder erhöhe ich unbewusst den Druck? Geht es in diesem Moment um das Bedürfnis meines Kindes oder um meine eigene Erwartung?
Diese Selbstreflexion ist keine Kritik. Sie ist ein wichtiger Bestandteil einer guten Zusammenarbeit.

Offen miteinander sprechen
Für die Entwicklung eines Kindes ist eine offene, ehrliche und respektvolle Kommunikation zwischen Eltern und Trainern besonders wertvoll.
Nicht immer werden Eltern und Trainer einer Meinung sein. Das müssen sie auch nicht.

Entscheidend ist, miteinander zu sprechen, unterschiedliche Sichtweisen zu respektieren und dabei niemals aus den Augen zu verlieren, um wen es eigentlich geht:
um das Kind und seine sportliche und persönliche Entwicklung.

Unser Ziel sollte deshalb immer sein:
Eltern geben Rückhalt. Trainer geben Orientierung. Kinder bekommen den Raum, ihren eigenen Weg zu gehen.
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Einige positive Trainer-Kommentare über Eltern
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Bei allen Herausforderungen, die im Zusammenspiel zwischen Kindern, Eltern und Trainern entstehen können, darf eines nicht vergessen werden:
Eltern sind einer der wichtigsten Partner in der sportlichen und persönlichen Entwicklung eines Kindes.

Trainer sagen …
„Ich habe nur sehr wenige Eltern erlebt, denen es nicht wichtig ist, ob ihr Kind glücklich ist. Die große Mehrheit möchte vor allem eines: dass es ihrem Kind gut geht und es Freude am Sport hat.“
„Ich denke, wir müssen Eltern eng in die Entwicklung einbeziehen. Sie verbringen schließlich wesentlich mehr Zeit mit ihrem Kind als wir Trainer und kennen seine Persönlichkeit, seine Emotionen und seine Reaktionen oft besser als jeder andere.“
„Für mich gibt es drei wesentliche Einflüsse auf einen jungen Tennisspieler:
das Kind selbst, die Eltern und den Trainer. Das Kind steht dabei immer im Mittelpunkt. Besonders in jungen Jahren haben die Eltern einen sehr großen Einfluss. Deshalb müssen wir Trainer sie in unsere Überlegungen und unsere Kommunikation einbeziehen.“
„Gerade im mentalen und emotionalen Bereich können Eltern eine große Unterstützung sein. Sie kennen ihr Kind am besten und können ihm helfen, mit Siegen, Niederlagen, Enttäuschungen und schwierigen Situationen umzugehen.“

Die Rolle der Eltern verändert sich
Die Bedeutung der Eltern bleibt bestehen – aber ihre Rolle verändert sich mit zunehmendem Alter des Kindes.
Gerade in den jüngeren Altersklassen, beispielsweise
U10 und U12, ist die Begleitung durch die Eltern naturgemäß sehr intensiv. Mit zunehmendem Alter und wachsender Selbstständigkeit der Jugendlichen sollte sich diese Rolle Schritt für Schritt verändern.
Aus
Begleitung wird zunehmend Vertrauen. Aus Entscheiden wird Beraten. Und aus Kontrolle sollte immer mehr Eigenverantwortung des jungen Spielers entstehen.

Eltern sind wichtige Partner
Eltern und Erziehungsberechtigte gehören zu den wichtigsten Partnern im Kinder- und Jugendtennis.
Besonders in den frühen Entwicklungsphasen haben sie einen großen
Bildungs- und Vorbildeffekt. Kinder beobachten sehr genau, wie ihre Eltern mit Erfolg und Niederlage, Fairness, Respekt, Disziplin und anderen Menschen umgehen.
Diese Vorbildfunktion kann kein Trainer vollständig ersetzen.
Deshalb sollte eine gute Zusammenarbeit zwischen Tennisschule, Trainern und Eltern darauf ausgerichtet sein,
zu informieren, zuzuhören, zu beraten, zu motivieren und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Denn am Ende verfolgen wir alle dasselbe Ziel:
Wir möchten Kinder dabei unterstützen, Freude am Tennis zu haben, selbstständig zu werden und sich sportlich wie persönlich bestmöglich zu entwickeln.
Das Kind steht im Mittelpunkt – Eltern und Trainer begleiten gemeinsam seinen Weg.
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Sollten Eltern ihre Kinder selber coachen ?
Die Entscheidung, dass Eltern ihre eigenen Kinder im Tennis coachen ist letztendlich eine persönliche, die auf individuelle Umstände beruht. Es könnte eine großartige Gelegenheit für die Eltern sein, ihre Bindung zu ihren Kindern zu stärken und ein personalisiertes Coaching anzubieten. Andererseits könnte es schädlich sein, wenn Emotionen im Weg stehen oder den Eltern das Wissen und die Erfahrung eines Fachmanns fehlt.

Wenn Eltern daran interessiert sind, ihre Kinder zu trainieren und einen abgerundeten Ansatz anbieten, kann es vorteilhaft sein, ihr Coaching mit professionellem Coaching zu ergänzen, um die Entwicklung ihres Kindes zu verbessern. Vor allem, wenn es um Tennis geht, ist es sehr wichtig, die
Leidenschaft Ihres Kindes für das Spiel zu fördern und zu unterstützen, jedoch gleichzeitig sicherzustellen, dass ihr Kind Spaß hat und die Reise genießt.

von Darren Teo 2023
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Positive Aspekte: was Eltern tun können, um die langwierige Entwicklung im Tennis zu unterstützen

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  • Unterstützung - sichtbar (insbesondere im jüngeren Alter).


. Interesse zeigen- Sie brachten sie schließlich zum Tennis.

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Transport

von der Schule auf dem Platz
von Turnier zu Turnier

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  • Finanzierung

Mitgliedsbeitrag, Schläger, Schuhe, Bälle, Textilen, Training, Benzin, Verpflegung, Nenngelder u.s.w.

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  • Helfen Sie bei der Entwicklung der Fähigkeiten zu Hause.

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  • Helfen Sie beim „Gewinnen und Verlieren“ und dem Verhalten zu Hause

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  • Die richtige Ernährung

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Lieber Eltern aufgepasst !

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Seid ihr Helikopter-Tennis-Eltern ?

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Tenniseltern sind dafür berüchtigt, Hubschraubereltern zu sein. Denken Sie nur an den Vater von Serena Williams. Diese Eltern schweben um den Tennisplatz, während ihre Kinder üben und geben dabei ihre eigenen Coaching-Tipps, wenn sie Lust dazu haben. Sie versuchen, den sportlichen Erfolg ihres Kindes zu durchleben. Sie schützen ihr Kind vor Etwas, egal ob es sich um andere Sportarten oder Hobbys handelt, welches die Aufmerksamkeit vom Tennis ablenken könnte. Sie schweben physisch und emotional um das Kind herum und schaffen eine gruslige Umgebung, die für alle Beteiligten giftig ist.

Also, was ist die Lösung? Wie verhindert man ein Hubschrauber-Elternteil für sein Kind zu sein? Es ist ziemlich einfach, wenn man darüber nachdenkt:

machen Sie emotional und physisch einen oder sogar zwei Schritte zurück !
Ich weiß, das ist viel leichter gesagt als getan ist, aber es ist wichtig.

Der 1. Schritt: wenn Ihre Kinder Sie nicht überall sehen, wo Sie sind, werden sie glauben, dass Sie ihnen vertrauen. Wenn Sie wissen, dass Sie ihnen vertrauen, werden sie anfangen, sich selbst zu vertrauen und die Dinge selbst herauszufinden. Sie werden sich in ihrer eigenen Haut wohlfühlen, anstatt zu versuchen, sich an die Form anzupassen, von der sie glauben, dass sie sie füllen sollen.
So werden sie erkennen, was sie selber beim Tennis erreichen wollen und nicht, was sie glauben, welche Ziele ihre Eltern sich für ihre Kinder im Sport ausgemalt haben.
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Gibt es eine Steigerung zur Helikopter-Elten ?

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JA ! Das nächste Level ist ein bekanntes Phänomen der Überfürsorglichkeit (Überbehütung). Man nennt diese Eltern „Rasenmäher-Eltern“. Jedes Hindernis im Lebensweg wird zur Seite geschoben, jeder Stolperweg wird geglättet, damit das Kind sein Ziele schnell und sicher erreicht. (siehe Bild)

Diese Eltern machen sogar die Hausaufgaben.
Doch wie soll das Kind eine vergleichbare Leistung abrufen bei Klassen- oder Facharbeiten?

Schwierig wird es, wenn Eltern ihren Rasenmäher auspacken, um dem Kind eine Abkürzung zu ebnen. Wer das macht, erzieht sein Kind zur Abhängigkeit, Passivität und letztlich vielleicht zur Inkompetenz.

Kinder müssen reifen! Was brauchen die Kinder dafür ?
Kinder brauchen die Erfahrung und die Gewissheit, dass Niederlagen nicht so schlimm sind. Jeder Misserfolg kann zu einem Erfolg werden, wenn man daraus lernt . Dazu benötigen Kinder Eltern, die Geduld und Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes haben. Aus Fehlern sollten keine Ängste entstehen, man sollte dies als noch nicht gefundene Lösungen angesehen. Kinder müssen auch mal hin fallen dürfen und lernen selber wieder auf zu stehen. Wer seinem Kind jede Frustration und jedes Scheitern erspart, erzieht es zur Unreife. Muten wir unseren Kindern ruhig etwas zu. Hat das Kind ein Problem oder wir Eltern ?
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ELTERN AUF PUNKTEJAGD ! (LK)

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VORAB: sich im Spiel (LK-Turnier) gegen Andere zu messen, ist für Kinder sowie als auch für Erwachsene, sehr wichtig.
Der Fokus dabei ist die eigene spielerische Entwicklung und nicht eine Rangliste !

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Seit einigen Jahren musste ich mir Kommentare der Eltern bezüglich der Reihenfolge der namentliche Mannschaftsmeldung anhören.
Wie zum Beispiel:
  • mein Kind muss unbedingt LK Turnier spielen, sonst rutscht er/sie aus der Mannschaft raus.
  • Mein Kind war längere Zeit verletzt und konnte keine LK Turnier spielen und anhand der LK Punktzahl muss er/sie aus der Mannschaft jetzt raus fliegen?
  • Mein Kind spielt eindeutig besser als die Kinder mit den höheren LK, und aus schulischen Gründen konnte mein Kind nicht an LK Turniere teilnehmen. Muss er sie jetzt so tief gemeldet werden?
  • u.s.w.

Liebe Eltern, hier beginnt der
Stress nicht nur für euch, sondern auch für eurer Kind! Und mit Stress werden wir bei unserem langjährigen Entwicklungsprozess im Tennis nicht viel erreichen. Spaß steht nicht mehr an erster Stelle! Die spielerische Entwicklung steht hinten dran. Sehr schade!

Marco Kühn von Tennis-Insider.de hat 5 gute Gründe aufgeschrieben, warum zum Teil die Tennis LK uninteressant ist.
Grund #1: Die LK sagt nichts über die Spielweise eines Spielers aus
Grund #2: Die LK bildet nicht die spielerische Entwicklung eines Spielers ab
Grund #3: Die Tennis LK sorgt für unnötige Anspannung, teilweise Angst, vor einem Match
Grund #4: Die LK lenkt den Fokus auf Ergebnisse, nicht auf Verbesserung
Grund #5: Die LK macht Spieler wahnsinnig, die eigentlich nicht wahnsinnig sind

Eine ausführliche Erklärung zu jedem Grund findet ihr auf seinem Homepage:
https://www.tennis-insider.de/blog/tennis-lk/
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Gemeinsam für unsere Kinder

Meiner Meinung nach sollten Eltern, Trainer und Verein gemeinsam an einem Strang ziehen und sich immer wieder die entscheidende Frage stellen:
Was ist das Beste für die sportliche und persönliche Entwicklung aller Kinder in einer Mannschaft?

Unser Wunsch ist es, dass die Kinder in unserem Verein
gemeinsam trainieren, gemeinsam spielen und – solange es möglich ist – gemeinsam groß werden.

Dabei geht es nicht nur um Siege, Tabellen oder sportliche Erfolge. Es geht auch darum, Freundschaften aufzubauen, füreinander da zu sein, gemeinsam Erfolge zu feiern und ebenso gemeinsam mit Niederlagen und schwierigen Phasen umzugehen.
So kann über viele Jahre eine Mannschaft entstehen, in der sich die Kinder wohlfühlen, Freundschaften entwickeln und gleichzeitig sportlich voneinander profitieren.
Dafür braucht es die Unterstützung aller Beteiligten:
Kinder, Eltern, Trainer und Verein.
Wenn wir miteinander kommunizieren, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und das Wohl sowie die Entwicklung der Kinder in den Mittelpunkt stellen, schaffen wir ein Umfeld, in dem
Freude, Freundschaft, Teamgeist und sportliche Entwicklung zusammengehören.

Unser Verein soll für unsere Kinder mehr sein als nur der Ort, an dem sie Tennis spielen – er soll ein Stück zweites Zuhause werden.
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KLARE REGELN !

Der Einfluss der LK auf die namentliche Mannschaftsmeldung in der Sommer- und Winterrunde

Alle Mannschaften aller Altersklassen müssen grundsätzlich nach Leistungsklasse aufgestellt werden. Somit steht z.B. ein Spieler mit LK 14,3 in der namentlichen Mannschaftsmeldung (nMM) vor einem Spieler mit LK 14,4 und dieser wiederum vor einem Spieler mit LK 14,8 und so weiter. Ist diese Reihenfolge (siehe § 14 BTV-WSB) eingehalten, dann spricht man von einer konstanten LK-Rangreihenfolge.
Im Bereich der LK 21,0 bis LK 25,0 kann in allen Altersklassen auch gegen die LK-Rangreihenfolge gemeldet
werden.
Wenn zwei oder mehr Spieler dieselbe LK haben, dürfen diese weiterhin in beliebiger Reihenfolge in der nMM gereiht werden. Dabei gilt aber immer der Grundsatz „Aufstellung nach Spielstärke“. Diese Reihenfolge ist dann für die gesamte Saison verbindlich und kann nicht für einzelne Spieltage bzw. Begegnungen geändert werden. Werden Spieler in mehreren Altersklassen gemeldet, so muss deren Reihenfolge in diesen Altersklassen identisch sein.
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"on the line"